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Description de notre organisation
Der Arbeitskreis Kirche und Tiere (AKUT) fördert aus christlicher Tradition heraus einen respektvollen und mitfühlenden Umgang mit Tieren. Sein Anliegen ist es, in kirchlichen Gemeinschaften und darüber hinaus das Bewusstsein für die Würde, den Schutz und die achtungsvolle Behandlung von Tieren zu stärken. Im Zentrum steht die Überzeugung, dass Tiere Mitgeschöpfe sind und ihre Würde sowie ihr Schutz auch Teil kirchlichen Handelns und theologischer Reflexion sein sollen. AKUT bringt das Thema Tiere und Biodiversität durch Bildungsarbeit, Impulse für kirchliche Organisationen und öffentliche Stellungnahmen in kirchliche und gesellschaftliche Diskurse ein.
So trägt AKUT dazu bei, dass Fragen des Umgangs mit Tieren als Teil eines ganzheitlichen, schöpfungsverantwortlichen Denkens wahrgenommen werden, in das die Biodiversitätsförderung eingeschlossen ist.
Notre contribution à la biodiversité
Der Arbeitskreis Kirche und Tiere (AKUT) versteht den Schutz von Tieren als Teil einer umfassenden Verantwortung für die Schöpfung. Indem wir in kirchlichen Kontexten für das Tierwohl sensibilisieren, fördern wir zugleich ein Bewusstsein für die Bedeutung von Artenvielfalt, Lebensräumen und ökologischen Zusammenhängen.
Kirchgemeinden werden ermutigt, konkrete Schritte zu gehen, etwa durch naturfreundliche Gestaltung von Aussenräumen, Rücksicht auf Wildtiere oder eine reflektierte Konsum- und Verpflegungspraxis bei kirchlichen Anlässen. Über die Selbstverpflichtung «Tierfreundliche Kirche» werden solche Anliegen praktisch sichtbar und in den kirchlichen Alltag eingebunden.
So verbindet AKUT ethische Tierverantwortung mit einem aktiven Beitrag zu mehr Biodiversität und zu einem respektvollen Miteinander aller Lebewesen.
Beispiele von Tierfreundliche Kirchen:
Auf dem katholischen Friedhof in Romanshorn entstand auf frei gewordenen Flächen ein naturnaher Amphibienteich, initiiert vom Grünen Güggel Team im Rahmen der tierfreundlichen Kirche. Die Idee dazu stammt von Simon Zeller, Umweltwissenschaftler, Umweltbeauftragter der Kirchgemeinde und Leiter des Grünen Güggels, der das Projekt plante und massgeblich an der Umsetzung beteiligt war. Der Friedhof wird so nicht nur zu einem Ort des Gedenkens, sondern auch zu einem Lebensraum für Tiere und Pflanzen. Ähnliches zeigt sich auf dem evangelischen Friedhof in Romanshorn, wo ein biodiverser Bibelgarten zahlreichen kleinen Tieren und einheimischen Pflanzen ein Zuhause bietet. Beide Orte verbinden Erinnerung, Ruhe und lebendige Schöpfung auf besondere Weise.
Die Wildblumenwiese vor dem HofAckerZentrum ist ein schönes Beispiel gelebter Biodiversität auf einem Kirchgemeindeareal. Sie besteht ausschliesslich aus einheimischen Wildblumen und ergänzt sich harmonisch mit den Obstbäumen, in denen zahlreiche bewohnte Vogelkästchen angebracht sind.
Im Rahmen der tierfreundlichen Kirche schmücken fünf kunstvolle Schwalbennester und eine Fledermausbox die Aussenmauer des Kirchgemeindehauses Wiedikon. Der Sigrist Raul Sottili fertigte sie aus Papiermaché an, hergestellt aus alten Flyern. Kleine Kunstwerke mit grossem Nutzen für Tiere.
Auf dem Friedhof Nordheim in Zürich ermöglicht das Themen-Mietgrab «Mensch-Tier» die gemeinsame Beisetzung von Menschen und ihren Haustieren. Die biodivers bepflanzte Anlage ist ausschliesslich für Urnenbestattungen vorgesehen und verbindet Erinnerung mit einem naturnah gestalteten Ort der Ruhe.









